Fotoressourcen

Wer eine Internetseite gestaltet oder bei einer textlichen Arbeit ein Bild einbringen möchte, dieses aber nicht selbst zur Verfügung hat, kann die Fotoressourcen im Internet nutzen. Dabei handelt es sich um die Fotoarchive verschiedener Fotografen, Unternehmen und anderer Anbieter, die ihre Fotos öffentlich zur Verfügung stellen. Unterschieden werden muss dabei zwischen den Fotoressourcen, die kostenlos zur Verfügung stehen und solchen, die kostenpflichtig sind. Die Fotoressourcen sind in der Regel thematisch geordnet, so dass ein Zurechtfinden auch für den Laien möglich ist. In diesen Fotoressourcen bedienen sich aber nicht nur private Kunden, sondern auch Bildredakteure. Für sie ist die rechtliche Seite an diesen Bildern besonders wichtig.

Vor der Verwendung von Bildern aus Fotoressourcen müssen die Rechte an dem jeweiligen Bild geklärt sein. Bei kostenpflichtigen Angeboten ist es meist so, dass der Künstler seinen Anteil an dem Verkaufspreis bekommt, die Rechte sind hier geklärt. Sie liegen beim Fotografen oder Künstler oder eben bei der Agentur, die die Fotos und Bilder anbietet. Bei kostenlosen Angeboten lohnt sich ein genaueres Hinsehen, damit mögliche Urheberrechtsstreits vermieden werden können. Im besten Fall finden sich auf der Seite, auf der die Bilder zu finden sind, Hinweise auf die Handhabung das Copyright betreffend. Teilweise sollte auch nachgefragt werden, wenn die rechtliche Situation nicht klar ist. Denn es dürfen nun einmal nicht alle Bilder einfach so verwendet werden, auch wenn sie scheinbar frei zugänglich sind und einfach kopiert werden können.

Teilweise bestehen die Fotoressourcen nicht nur aus den reinen Bildern, die gekauft oder verwendet werden können, sondern es werden noch zusätzliche Informationen gegeben. Da gibt es Ressourcen, die sogar Tipps und Hinweise geben, wie das perfekte Digitalfoto entstehen kann. Andere leiten den Nutzer gleich auf andere Seiten weiter, auf denen andere, kostenpflichtige Angebote rund um das Bild gemacht werden. Die Angebote in Bezug auf die Fotoressourcen sind also recht unterschiedlich und es lohnt sich durchaus, erst einmal genauer hinzusehen.